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Migros Kulturprozent
Partner:

18. MAI – 5. JUNI 2011 BASEL, BERN UND ZÜRICH

Ästhetik versus Authentizität?
Reflexionen über die Darstellung von und mit Behinderung
24./25. Mai 2011, Zürich, Zürcher Hochschule der Künste
Vortragssaal, Ausstellungsstrasse 60, 8005 Zürich

Programm

DIENSTAG 24.05.

18:00 Begrüssung

Prof. Carmen Mörsch, Leiterin Institute for Art Education, ZHdK

Vortrag

Bruce Henderson, Ithaca College NY (USA)
Of Bengal Tigers, Blind Men and Other Matters: Aesthetics/ Authenticity/ Disability/ Performance

Im Keynote-Vortrag untersucht Bruce Henderson die Spannung zwischen Authentizität und Ästhetik in Inszenierungen von Behinderung in den performativen Künsten.

Im Anschluss an den Vortrag:
Urban Performance Art. Eine real-time soziologische Anthropologie.
Performance von Bill Shannon (USA)

20:00 Vorstellung

«Der Glöckner von Notre Dame»
Monster Truck (Berlin): Tanzhaus Zürich, im Rahmen von Okkupation!

MITTWOCH 25.05.

9:00 Begrüssung

Hedy Graber, Leiterin Direktion Kultur und Soziales, Migros-Genossenschafts-Bund Andreas Rieder, Eidgenössisches Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen

Vorträge

Frank M. Raddatz, Berlin (D)
Das Authentische: Vom Theater der Verkörperung zum Tod der Repräsentation.

Tobin Siebers, University of Michigan (USA)
Un/Sichtbar: Behinderung, Theater und Moderne Kunst. Eine Tele-Observation.

Yvonne Schmidt, Universität Bern, ZHdK (CH)
Freakshow heute? Perform to be a Freak.

Lecture Performances

Bill Shannon, Pittsburgh (USA)>br /> Urban Performance Art. Eine real-time soziologische Anthropologie.

Sahir Rahimi, Manuel Gerst, Berlin; Philipp Schulte, Universität Giessen (D)
Darstellung/Nicht-Darstellung von Behinderung in der Arbeit des Performancekollektivs «Monster Truck».

Mittagspause

Workshops

Charaktere mit Behinderung = Darsteller mit Behinderung ?!?
Die Filmregisseure Stina Werenfels (Zürich), Paul Riniker (Zürich) und Álvaro Pastor (Madrid) diskutieren ihre Strategien und Erfahrungen bei der Besetzung von Rollen mit geistigen Behinderungen.

Tanzender Rollstuhl – tanzender Körper
Theorie und künstlerische Praxis der Manipulation des Objekts, mit Lila Derridj, Paris.

We go places you can’t go in real life.
Alice Nash, die Produzentin des australischen «Back to Back» Theatre präsentiert und disku-tiert mit Maria Magdalena Schwaegermann die Arbeiten der innovativen Theatertruppe (u.a. «Small Little Objects», «The Democratic Set» und «Food Court»).

Können Darsteller mit Behinderung professionell sein?
Diskussion u.a. mit Mira Sack, Leitung BA Theater, ZHdK; Ralf Rainer Reimann, Leiter Akademie Darstellende Kunst, Ulm.

Schlussvortrag

Jens Roselt, Universität Hildesheim (D)
Der Zuschauer als Täter.

Apéro riche

Vorstellung

«Lilith’s Return»
Musiktheater (Berlin/Beirut): Schauspielhaus Schiffbau, im Rahmen von Okkupation!