Ästhetik versus Authentizität?
Reflexionen über die Darstellung von und mit Behinderung
24./25. Mai 2011, Zürich, Zürcher Hochschule der Künste
Vortragssaal, Ausstellungsstrasse 60, 8005 Zürich
Programm
DIENSTAG 24.05.
18:00 Begrüssung
Prof. Carmen Mörsch, Leiterin Institute for Art Education, ZHdK
Vortrag
Bruce Henderson, Ithaca College NY (USA)
Of Bengal Tigers, Blind Men and Other Matters: Aesthetics/ Authenticity/ Disability/ Performance
Im Keynote-Vortrag untersucht Bruce Henderson die Spannung zwischen Authentizität und Ästhetik in Inszenierungen von Behinderung in den performativen Künsten.
Im Anschluss an den Vortrag:
Urban Performance Art. Eine real-time soziologische
Anthropologie.
Performance von Bill Shannon (USA)
20:00 Vorstellung
«Der Glöckner von Notre Dame»
Monster Truck (Berlin): Tanzhaus Zürich, im Rahmen von Okkupation!
MITTWOCH 25.05.
9:00 Begrüssung
Hedy Graber, Leiterin Direktion Kultur und Soziales, Migros-Genossenschafts-Bund Andreas Rieder, Eidgenössisches Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen
Vorträge
Frank M. Raddatz, Berlin (D)
Das Authentische: Vom Theater der Verkörperung
zum Tod der Repräsentation.
Tobin Siebers, University of Michigan (USA)
Un/Sichtbar: Behinderung, Theater und Moderne
Kunst. Eine Tele-Observation.
Yvonne Schmidt, Universität Bern,
ZHdK (CH)
Freakshow heute? Perform to be a Freak.
Lecture Performances
Bill Shannon, Pittsburgh (USA)>br /> Urban Performance Art. Eine real-time soziologische Anthropologie.
Sahir Rahimi, Manuel Gerst, Berlin;
Philipp Schulte, Universität Giessen (D)
Darstellung/Nicht-Darstellung von Behinderung
in der Arbeit des Performancekollektivs «Monster Truck».
Mittagspause
Workshops
Charaktere mit Behinderung = Darsteller mit Behinderung ?!?
Die Filmregisseure Stina Werenfels (Zürich),
Paul Riniker (Zürich) und Álvaro Pastor (Madrid)
diskutieren ihre Strategien und Erfahrungen bei der Besetzung von Rollen mit geistigen Behinderungen.
Tanzender Rollstuhl – tanzender Körper
Theorie und künstlerische Praxis der Manipulation
des Objekts, mit Lila Derridj, Paris.
We go places you can’t go in real life.
Alice Nash, die Produzentin des australischen «Back to Back» Theatre präsentiert und disku-tiert mit Maria Magdalena Schwaegermann die Arbeiten der innovativen Theatertruppe
(u.a. «Small Little Objects», «The Democratic Set» und «Food Court»).
Können Darsteller mit Behinderung
professionell sein?
Diskussion u.a. mit Mira Sack, Leitung BA Theater, ZHdK; Ralf Rainer Reimann, Leiter Akademie Darstellende Kunst, Ulm.
Schlussvortrag
Jens Roselt, Universität Hildesheim (D)
Der Zuschauer als Täter.
Apéro riche
Vorstellung
«Lilith’s Return»
Musiktheater (Berlin/Beirut): Schauspielhaus Schiffbau, im Rahmen von Okkupation!




